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SELBSTBILD NACH SCHWANGERSCHAFT UND GEBURT: FOTOGRAFIE FÜR FRAUEN UND KÖRPERWAHRNEHMUNG

  • 6. Juli
  • 3 Min. Lesezeit
Boudoir Fotografie für Mütter Lüneburg

Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du ihn mit einem anderen Menschen teilst? Wenn du ein Kind trägst, zur Welt bringst, stillst, weiter in der Trage schunkelst, auf der Hüfte trägst, in verrenkten Positionen schläfst oder stundenlang mit ihm auf dem Boden kniest? Wenn du über die Grenzen hinaus funktioniert hast? 


Wie verändert sich dein Körper in dieser Zeit - der Haarausfall, die prallen Brüste, der weiche Bauch, das schwammige Gefühl im Beckenboden, dann dein Busen, der monatelang genährt hat und irgendwie nicht mehr wie vorher aussieht? Was macht das mit deinem Selbstbild?


Dankbarkeit und Unzufriedenheit. Stolz und Fremdheit im selben Blick. Eine Veränderung, innen und außen, für die der Alltag oft keinen Raum lässt. Es kann diesen Moment geben, zwischen all den Aufgaben im Leben als Mutter, in dem du dich selbst anschaust und denkst:


ICH KENNE DIESEN KÖRPER. UND GLEICHZEITIG FÜHLT ER SICH FREMD AN.



Mutterschaft verschiebt Prioritäten. Der Blick richtet sich oft zuerst auf das Kind, das alles verändert hat. Und irgendwo dazwischen gerät der Blick auf dich selbst in den Hintergrund. Vielleicht fotografierst du dein Kind fast jeden Tag. Vielleicht gibt es hunderte von Bilder von kleinen Händen, nackten Füßen, dem ersten Lächeln. Aber wie viele Bilder gibt es von dir? Nicht von dir mit dem Kind – sondern Bilder, in denen es nur um dich geht, auf denen du dich wiedererkennst?


SICH SELBST WIEDER BEGEGNEN


In meiner Arbeit begleite ich Frauen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Während der Schwangerschaft, im Wochenbett. Beim Stillen, beim letzten Abstillen. Oder Jahre später, wenn die Kinder größer geworden sind und sich die körperliche Nähe noch einmal verändert hat. Immer wieder erzählen mir Frauen, wie schwer es ist, auch auf sich selbst zu achten. Zwischen all dem Chaos, der Liebe, der Fürsorge, dem Schlafmangel, dem ständigen Organisieren und Erledigen ist es so fordernd, Zeit für sich zu nehmen. Dabei geht es selten nur um den Körper. Es geht vor allem um Identität. Wer bin ich heute? Was hat sich verändert? Wie sehe ich mich selbst?


Mutterkörper


EIN PORTRAIT ZEIGT MEHR ALS EIN GESICHT


Portraits mit mir entstehen nicht unbedingt mit dem Anspruch, jemanden besonders "schön" aussehen zu lassen. Es geht auch um Wahrnehmung. Um Sehen, Anerkennen, um Wohlwollen. Um eine Form von Fürsorge, die sich ganz auf dich richtet. Ich freue mich immer riesig, wenn ich Mütter dabei begleiten darf. Wenn sie Zeit und Geld in ein bisschen Selbstliebe investieren.


Vor der Kamera entstehen oft zuerst Unsicherheiten. Die Aufmerksamkeit auf sich und den eigenen Körper kann ungewohnt sein. Ein Augenblick, in dem man sich neu sucht. Genau dort kann die Fotografie ein Impuls sein, sich wieder zu begegnen. Dabei bemühe ich mich um einen entspannten, geschützten Raum, in dem du dich wohl und gesehen fühlst. Nicht als Idealbild. Sondern als der Mensch, der du gerade bist. Stark, verletzlich, wertschätzend. Echt.



FOTOGRAFIE VERÄNDERT NICHT DEN KÖRPER. ABER SIE KANN VERÄNDERN, WIE WIR IHN SEHEN.


Und manchmal beginnt genau dort etwas Entscheidendes: Ein neuer Blick auf dich und deinen Körper. Ein Moment, in dem du nicht optimiert wirst, sondern einfach gesehen. Fotografien, in denen du dich wiederkennst. Und sagen kannst:


DAS BIN ICH. UND ICH MAG, WAS ICH SEHE.



AN WAS MÖCHTEST DU DICH ERINNERN?


Diese Frage begleitet meine Arbeit. Sie erdet, sie verlangsamt. Sie richtet den Blick neu aus. Vielleicht möchtest du dich nicht nur daran erinnern, wie dein Körper aussah, bevor er ein Mutterkörper wurde. Sondern auch daran, was er getragen hat. Wie viel er gehalten hat, wie verletzlich und stark du in dieser Zeit warst. Bilder, die dir später sagen: So hat es sich angefühlt. Und so war ich.



UND WANN? AM BESTEN JETZT.


Ihr müsst nicht noch ein paar Kilo abnehmen, das nächste Programm für einen strafferen Bauch hinter euch gebracht haben und der letzte Frisörbesuch darf auch Monate zurückliegen. Ihr müsst nicht perfekt sein – nicht für euch und schon gar nicht für mich. Alles was ihr braucht, ist ein bisschen Mut – und Vertrauen in mich und meine Arbeit. Ich sehe euch. Get in Frame, Mama!



 
 
 

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